Störung des Bild- oder Tonsignals, z. B. Brummen bei Tonaufnahmen, Flimmern der Farben oder Schnee bei Bildsignalen.
Farbdefinition über die Werte von Rot, Grün und Blau. Wird für Computervideo verwendet. Bei 24-Bit-Grafiken kann jede Farbkomponente 256 Abstufungen erhalten.
Von unten nach oben durchlaufender Titel.
Die einzelbildweise Nachbearbeitung/Retusche von Film-/Videomaterial, um zum Beispiel Hilfsdrähte nachträglich zu entfernen, an denen etwas durch die Szene "flog".
Ein digitaler Wert der Abtastung eines anlogen Signals.
Ist der Bereich vor und hinter der Einstellebene, der noch ausreichend scharf wiedergegeben wird. Die Schärfentiefe ist abhängig von der Aufnahmeentfernung, der Brennweite und der eingestellten Blende. Mit Hilfe der Schärfentiefe wird die Bildgestaltung beeinflusst, so kann durch geringe Schärfentiefe das Hauptmotiv betont werden.
Das Aneinandereihen von einzelnen Einstellungen, um daraus eine sinnvolle Handlung herzustellen.
Kamerabewegung in der Vertikalen bzw. Horizontalen ohne die Position zu ändern. Schwenks dienen u. a. dazu, bewegten Motiven zu folgen bzw. grosse Motive abzufahren.
Bei einigen Videorekordern kann das Bild "eingefroren"werden. Das ermöglicht genauere Bildanalysen, aber auch Effekte während des Überspielens. Die Bildqualität ist eventuell durch Störstreifen beeinträchtigt. Besonders gute Standbilder liefern solche Rekorder, die das Bildsignal digital zwischenspeichern.
Skizzenartige Festlegung der einzelnen Einstellungen in Bildform. Anwendung u. a. bei Werbeclips.
Findet sich in den Camcordern meist als kleine Knopfzelle. Mit ihr bleiben wichtige Daten wie Datum, Uhrzeit und Bandzählwerk auch bei einem Akkuwechsel erhalten.
Die Kamera wird dabei so geführt, dass der Zuschauer dasselbe Bild sieht, wie es auch ein Darsteller sieht. Der Zuschauer erlebt das Geschehen also aus dem Blickwinkel des "Helden", er nimmt quasi dessen Platz ein.
Ist der Gleichlauf von Ton und Bild, die Lippenbewegung z. B. korrespondiert mit dem Text.
Eine sequenzielle Folge von Bildern, die zusammenhängend bearbeitet und abgespielt werden können. Eine Szene enthält mindestens ein Bild, kann aber auch über viele Stunden reichen.
Time Base Corrector Durch Gleichlauffehler des Videobands verschieben sich die einzelnen Zeilen des Videobilds leicht gegeneinander und senkrechte Bildkanten scheinen so zu "schwimmen". Der TBC kompensiert dies. Die AV Master führt ebenfalls eine solche Korrektur durch.
Digitale Information auf dem Band, die jedes Einzelbild mit Informationen über Stunde, Minute, Sekunde und Bildnummer versieht.
Spurlageregelung, die dafür sorgt, dass die Videoköpfe den schmalen Videospuren optimal folgen.
Überlagerung zweier Bildsignale, von denen das eine zusehends schwächer, das andere immer stärker wird. Ermöglicht sehr weiche Szenenübergänge. Voraussetzung sind zwei Bildquellen und ein Bildmischpult und gute Geräte, da hier bereits von der 1. zur 2. Generation kopiert wird.
Übertragen der Bild- oder Toninformationen von einem Band auf ein anderes. Direkt mit Überspielkabel oder indirekt über ein Mischpult, wo zusätzliche Signale zugefügt oder die eingehenden Signale zunächst verbessert werden, bevor überspielt wird.
Messgerät im professionellen Bereich zur exakten Einstellung/Kontrolle der Farbsignale. In Mediastudio als Softwaremodul enthalten.
Steht für "Video Graphics Array". Standard für PC-Grafikdarstellung.
Abkürzung für Video Home System. VHS ist das weltweit am meisten verbreitete System, gegen das sich andere (z. B. Video 2000) trotz technischer Vorteile nicht durchsetzen konnten.
Einleitungssequenz mit Texten, Musik und eventuell unterlegten Bildern, die Titel und Darsteller usw. nennen kann, vor allem aber animieren soll, sich das Video anzuschauen.
Verlangsamte Bildwiedergabe, schnelle Vorgänge sind genauer zu erkennen. Einige Videorekorder haben eine Zeitlupenschaltung.
Beschleunigte Bildwiedergabe. Echte Zeitrafferaufnahmen entstehen durch verlangsamte Aufnahmegeschwindigkeit (1 Bild pro Sekunde, pro Minute usw.). Damit ist es möglich, extrem langsame Vorgänge, etwa eine sich öffnende Blüte, für das Auge sichtbar zu machen.
Wird fälschlicherweise, aber sehr anschaulich auch als "Gummilinse"bezeichnet. Objektiv mit stufenlos veränderlicher Brennweite über einen bestimmten Bereich z. B. 9-54 mm. Damit kann die Einstellung (Totale usw.) genau festgelegt werden. Wird während der Aufnahme gezoomt, ergibt sich eine unechte Kamerafahrt, d. h die Kamera entfernt bzw. nähert sich scheinbar dem Motiv. Das Zoom soll sehr sparsam und überlegt eingesetzt werden.
Wird zwischen zwei Einstellungen gesetzt, um Bewegungssprünge zu vermeiden: Auto kommt von links Zwischenschnitt Auto frontal - Auto kommt von rechts. Zwischenschnitte werden auch genutzt, um dem Zuschauer abrupte Handlungswechsel verständlicher zu machen.
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